Aus dem Monatsarchiv: September 2011

 

 

 

 

 

 

 

Das Filmboard Karlsruhe schreibt den Kurzfilmwettbewerb Karlsruhe@Identity aus.
Die Kurzfilme dürfen bis zu drei Minuten lang sein und müssen im Stadtgebiet Karlsruhe
mit einem Smartphone oder einem vergleichbaren audiovisuellen Aufzeichnungsgerät gedreht worden sein.
Teilnehmen kann jeder, der schon immer Mal einen coolen Film in Karlsruhe drehen wollte.

Es kann sowohl ein Kurzfilm mit Freunden, eine Dokumentation oder einen Experimentalfilm sein.
Was macht für Euch Karlsruhe aus? Warum lebt Ihr in Karlsruhe? Was ist Euer Lieblingsort?
Diese Fragen können in dem Kurzfilm thematisiert werden, bewertet werden dabei
Originalität, Kreativität und Unterhaltungswert.
Der Anmeldeschluss ist der 15. März 2012.

 

Auswahlverfahren:

Eine Jury wählt aus allen Einreichungen ihre Favoriten aus.
Diese werden in einem eigenständigen Filmprogramm auf dem
Independent Days 12|Filmfest im Filmtheater Schauburg gezeigt.
Das Festival findet von Mittwoch, 16., bis Sonntag, 20. Mai 2012 statt.
Aus allen Einreichungen werden zudem die drei Top-Favoriten ausgewählt,
die dann auf den Independent Days gekürt werden.

 

Preise:

1. Preis: 2 VIP-Backstage-Pässe von „Das Fest 2012“ für alle drei Tage
2. Preis: 1 Festival-Akkreditierung für das Independent Days 12|Filmfest
3. Preis: 1 DVD-Set Independent Days Vol. 1-3

 

/// filmboard-karlsruhe.de

 

WINDBIEL /// Street Art Karlsruhe

Im Kunstverein Freiburg findet vom 16.-30. September 2011 das Projekt
„Urban Art. The New Contemporary Art“ statt.
Künstler aus Freiburg und Umgebung sowie der Schweiz,
ausgewählt von dem aktivem Künstler der Freiburger Sprayer-Szene Tom Brane,
präsentieren ihre Arbeiten und gewähren einen Einblick in die unterschiedlichen Techniken
und den Facettenreichtum dieser relativ jungen Kunstrichtung.

 

dome | zeitfremd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Dome | Karlsruhe 2011]

 

Urban Art lässt sich anhand verschiedener Charakteristika definieren: Anonymität, Ephemerität, Kontext, Eigeninitiative und Stil.
Dies sind die Kriterien, die aus dem Zusammenspiel der städtischen Gegebenheiten resultieren.
Graffitis, Tags, Paste Ups, Stencils oder Sticker als politische Botschaft oder auch gesetztes Zeichen,
erobern immer mehr gemeinschaftliche städtische Räume und überschreiten bewusst die Grenzen des Einzelnen in der Gesellschaft.
Diese für jeden frei zugänglichen Arbeiten sind meist anonyme oder unter einem Pseudonym verfasste Einzelwerke.
Durch Witterung, Reinigungsprozesse oder auch konkurrierende Künstler/innen haben sie oft nicht lange Bestand.
Technische Ausführung und Kontext sind stark an die Umgebung und die Umstände geknüpft.
Stilistisch angelehnt sind die Arbeiten der Urban Art-Künstler/innen an die Comic-Bildersprache,
die Pop-Art oder auch die Fotografie und Plakatgestaltung.
Das breite Spektrum der Techniken und Mittel der visuell gestalteten Künste wird ausgeschöpft.

Urban Art wird in den Städten immer präsenter und im Zeitalter der Digitalkamera
und des Internets von einer immer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen.
So verwundert der Wandel nicht, der sich momentan innerhalb der Urban Art-Szene vollzieht.
Seit einigen Jahren besteht die Tendenz, dass die ursprünglich subkulturell strukturierten Netzwerke
der urbanen Künstler/innen zunehmend in etablierten Einrichtungen institutionell gezeigt werden.

Dementsprechend aktuell ist das Projekt des Kunstvereins.
Die Ausstellung „Urban Art. The New Contemporary Art“ möchte im institutionellen Rahmen regionale Urban Art-Künstler vorstellen.
Die Bandbreite der ausgestellten Arbeiten von

> Dome
> dust
> Biserama
> David Lucco
> Disk
> Nest da Foe
> smy
> Fabian Bielefeld
> Johannes Mundinger
> Index-Centric
> Tom Brane

reicht von Skulpturen und Bildern bis hin zu Fotografien und natürlich Urban Art in den Techniken des Realismus,
der Stencilkunst, des Surrealismus, der Abstraktion oder auch der Typographie.

Eine Mural-Livemalaktion, die die Arbeitsweise der Künstler vorstellt,
ergänzt die Ausstellung „Urban Art. The New Contemporary Art“.
Darüber hinaus wird das Projekt durch einen Vortrag über die geschichtliche Entwicklung der Urban Art
und zum Thema passenden Filmvorführungen im Kommunalen Kino inhaltlich erweitert.

 

Rahmenprogramm

Samstag, 24.09. ab 11 : 00 Uhr
Mural-Livemalaktion mit den Künstlern der Ausstellung

Sonntag, 25.09. um 19 : 00 Uhr
Vortrags- und Diskussionsabend. Vortrag: Dirk Görtler; Moderation: Tom Brane

Dienstag, 27.09. um 19 : 00 Uhr
Filmvorführung im Kommunalen Kino
STYLE WARS [USA 1983]

Style Wars ist ein früher Dokumentarfilm über die Hip-Hop- Kultur.
Tony Silver und Henry Chalfant drehten den Film in den frühen 1980ern in New York City.
Der Film fokussiert vor allem die Graffiti-Szene, zeigt aber auch die anderen Elemente
aus den Frühzeiten des Hip-Hop wie Breakdance oder Rap.
Der Film wurde 1983 als bester Dokumentarfilm auf dem Sundance Film Festival ausgezeichnet.
Regie: Henry Chalfant, Tony Silver Kamera: Burleigh Wartes

 

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Urban Art - The New Contemporary Art
16.09. – 30.09.2011
Kunstverein Freiburg

/// kunstvereinfreiburg.de

 

 

WINDBIEL /// Street Art

Auf welche Weise prägt Globalisierung die Kunst?
In welcher Form wird sie zur Bedingung und zum Thema künstlerischer Produktion?
Und wie lässt sie sich in einer Kunstausstellung präsentieren?
Die Ausstellung „The Global Contemporary. Kunstwelten nach 1989“,
macht es sich zur Aufgabe die globale Praxis darstellbar zu machen, die zur Veränderung der zeitgenössischen Kunst geführt hat.

„Mit der Globalisierung erleben wir die Umschreibung der modernen Kunst in ein neues Zeitalter.“
(Peter Weibel)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Teilnehmende KünstlerInnen (u. a.):

Bani Abidi, AES Group, Halim Al-Karim, Halil Altindere, Francis Alÿs,
Rasheed Araeen, Kader Attia, Yto Barrada, Richard Bell, Guy Ben-Ner,
Tamy Ben-Tor, Ursula Biemann, Michael Bielicky & Kamila B. Richter,
Zander Blom, Santiago Borja, Luchezar Boyadjiev, Ondrej Brody &
Kristofer Paetau, Erik Bünger, Roberto Cabot, Anetta Mona Chisa &
Lucia Tkacova, Chto delat?, Mansour Ciss Kanakassy & Baruch Gottlieb
& Christian Hanussek, Com&Com, Minerva Cuevas, Neil Cummings &
Marysia Lewandowska, Pauline Curnier Jardin, Manthia Diawara, Ala
Ebtekar, Nezaket Ekici, Yara El-Sherbini, Elmgreen & Dragset, Erika &
Javier, Doug Fishbone, Brendan Fernandes, Meschac Gaba, Thierry
Geoffroy/Colonel, Ghana ThinkTank, Matthias Gommel, Josh Greene
with Yangzi, Anawana Haloba Hobøl, Hong Hao, IRWIN und
NSKSTATE.COM, Khosrow Hassanzadeh, Mona Hatoum, Antonia
Hirsch, Pieter Hugo, Ashley Hunt, Melanie Jackson, David Jablonowski,
Christian Jankowski, Anna Jermolaewa, Jin Shi, JJ XI & Cai Yuan,
Jompet, Martin Kippenberger, Agung Kurniawan, Surasi Kusolwong, Will
Kwan, Moshekwa Langa, Ben Lewis, Liu Ding, Rafael Lozano-Hemmer,
James Luna, Pooneh Maghazehe, Tirzo Martha, Gabriele di Matteo,
Miao Xiaochun, Mirza/Butler, Nástio Mosquito, Krisna Murti, Jun Nguyen-
Hatsushiba, Ni Haifeng, Eko Nugroho, Mattias Olofsson, Adrian Paci,
Leila Pazooki, Pavel Pepperstein, Pinky Show, Tadej Pogacar, Elodie
Pong, Nusra Latifa Quereshi, Raqs Media Collective, Araya
Rasdjarmrearnsook, Navin Rawanchaikul, RYBN, Ho-Yeol Ryu, Ruth
Sacks, Chéri Samba, John Smith, Stewart Smith & Robert Gerard
Pietrusko & Bernd Lintermann, Sean Snyder, Christa Sommerer &
Laurent Mignonneau, SOSka group, Michael Stevenson, Hito Steyerl,
Mladen Stilinovic, Jens M. Stober, Jim Supangkat, SUPERFLEX,
Stephanie Syjuco, Tsuyoshi Ozawa, Tintin Wulia, The Xijing Men, Xu
Bing, Zhou Tiehai.

 

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ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Lorenzstraße 19
D – 76135 Karlsruhe

/// global-contemporary.de